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Das Konzept

Unsere Demenz-WG

Um den Alltag abwechslungsreich und bereichernd zu gestalten, setzen wir auf ein umfassendes Betreuungskonzept, das die individuellen Bedürfnisse unserer Bewohner*innen in den Mittelpunkt stellt. Kreative Aktivitäten, gemeinsame Ausflüge und entspannte Stunden schaffen ein lebendiges Miteinander, das darauf ausgerichtet ist, Wohlbefinden und Lebensfreude zu fördern. Besonders bei demenziellen Erkrankungen, die so individuell wie die betroffenen Menschen selbst sind, legen wir großen Wert darauf, dass unser engagiertes Pflegeteam gezielt auf die Wünsche und Bedürfnisse jedes Einzelnen eingeht.

Unsere ambulant betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaft bietet eine einfühlsame Alternative für Menschen mit Demenz, deren Betreuung im privaten Umfeld zunehmend schwieriger wird. In unserer Wohngemeinschaft für neun demenzkranke Menschen schaffen wir einen Ort der Geborgenheit und Sicherheit, der gleichzeitig die größtmögliche Selbständigkeit wahrt. Persönliche Zuwendung und bedarfsgerechte Pflege sind durch ein festes Pflegeteam rund um die Uhr gewährleistet, was sowohl den Bewohner*innen als auch den Angehörigen spürbare Entlastung bietet.

„Wenn Sie einen Menschen mit Demenz kennen, dann ist das alles, was Sie über Demenz wissen. Man weiß niemals alles über jeden. Und man weiß ganz sicher niemals alles über Demenz.“

Die aktive Mitgestaltung des Alltags liegt uns besonders am Herzen: Angehörige und Bewohner*innen prägen das Leben in der WG durch gemeinsame Aktivitäten wie Kochen, Essen, Spielen oder einfach entspannte Stunden auf der Terrasse. So entsteht eine familiäre Atmosphäre, in der Betreuung nicht nur professionell, sondern auch herzlich und individuell gestaltet wird.

Neben der Betreuung durch das Pflegeteam lebt das WG-Konzept auch maßgeblich von dem aktiven Engagement von uns, den Angehörigen. Dazu haben wir uns zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusammengeschlossen. Der gemeinsam erarbeitete GbR-Vertrag bildet die Grundlage für unser Engagement und die enge Zusammenarbeit, die das Leben in der Wohngemeinschaft aktiv mitgestaltet.

Wir haben zur Zeit KEINEN freien Platz anzubieten.

Bei Interesse wenden Sie sich gern an  

Beate Kammigan
Köster Stiftung
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Wir haben zur Zeit KEINEN freien Platz anzubieten.

Bei Interesse wenden Sie sich gern an  

Beate Kammigan
Köster Stiftung
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Wie alles begann…

Im August 2021, mitten in der Corona-Pandemie, begann die Aufbauphase unserer Wohn-Pflege-Gemeinschaft. Während die Wohnung noch im Bau war, machten wir uns als Angehörigengruppe gemeinsam daran, das zukünftige Zuhause unserer Angehörigen mitzugestalten. Dabei konnten wir noch einiges mitentscheiden – von der Planung der Wohnküche bis hin zur Einrichtung.

Neben den Räumen musste auch unsere Zusammenarbeit Gestalt annehmen. Für eine tragfähige Selbstorganisation erarbeiteten wir die notwendigen Verträge und verteilten Aufgaben wie die Vertretung der Gruppe, die Kassenführung und das Schreiben der Protokolle. Tatkräftige und erfahrene Unterstützung erhielten wir dabei von einer ehrenamtlichen WG-Begleiterin der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V. Auch viele engagierte Mitarbeitende der Köster-Stiftung brachten sich in dieses für alle spannende und neue Projekt ein.

Gleichzeitig gewann der Pflegedienst die zukünftigen Mitarbeitenden für unser erstes Pflegeteam und begeisterte sie für die gemeinsame Aufgabe. Haushaltsführung, Alltagsgestaltung und Pflege mussten gut vorbereitet werden, damit vom ersten Tag an alle gut versorgt waren und das Zusammenleben beginnen konnte.

Nach einer kurzen Bauverzögerung war es Mitte Februar 2022 schließlich so weit: Die ersten Bewohner*innen konnten einziehen. Zuvor hatten wir bei einem Tag der offenen Tür die Sponsoren und Freunde des Projektes eingeladen, die Wohnung kennenzulernen.

Bei der Einrichtung kam vieles zusammen: lieb gewonnene Möbelstücke der Bewohner*innen, manches vor allem Praktische und eine ganze Reihe notwendiger Neuanschaffungen. So entstand nach und nach ein gemeinsames Zuhause, in dem auch Vertrautes aus dem bisherigen Leben seinen Platz fand.

Die ersten Tage waren für alle Beteiligten aufregend – wahrscheinlich sogar mehr für uns Angehörige und das Pflegeteam als für die Bewohner*innen selbst. Nach Monaten des Planens und Vorbereitens begann nun das, worum es uns von Anfang an ging: ein gemeinsamer Alltag in einer familiären Atmosphäre, mit persönlicher Zuwendung und Raum für die Bedürfnisse jedes Einzelnen.